Meine Lieblings-Schriftstellen (Favoriten)
Hier liste ich Schriftstellen auf, die ich als meine Favoriten bzw. High-Lights ausgewählt habe. Es werden Stellen aus den zusätzlichen Heiligen Schriften neben der Bibel gewählt, weil eine der Ideen dieser Website die Bekanntmachung des Buch Mormons und des Buches Lehre und Bündnisse ist und dem Website-Besucher die Möglichkeit gegeben werden soll, in diese Bücher hineinzuschuppern.

 

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1


1. Nephi 1:14

Groß und wunderbar sind deine Werke, o Herr, Allmächtiger Gott! Dein Thron ist hoch in den Himmeln, und deine Macht und Güte und Barmherzigkeit sind über allen Bewohnern der Erde; und weil du barmherzig bist, wirst du nicht zulassen, daß die zugrunde gehen, die zu dir kommen!

Lehis Worte, nachdem er durch die Feuersäule, die sich vor ihm niederließ,  vieles sah und hörte und nachdem er in einer Vision die Himmel offen sah (Gottesthron, Engel, Jesus, 12 Apostel, etc.) ... um 600 v.Chr.

2


1. Nephi 1:15

... die liebevolle, große Barmherzigkeit des Herrn waltet über all denen, die er ihres Glaubens wegen erwählt hat, um sie mächtig zu machen, ja, zur Kraft der Befreiung.

Dies sind Nephis einleitende Worte zu seinem Bericht über die Flucht aus Jerusalem ... um 600 v. Chr. (stilistisch leicht geändert)

3


1. Nephi
2: 9,10

... O daß du wärest wie dieser Fluß und beständig zur Quelle aller Rechtschaffenheit eiltest! ... O daß du wärest wie dieses Tal, fest und standhaft und unverrückbar im Halten der Gebote des Herrn!

Lehi und seine Familie sind aus Jerusalem in die Wildnis am Roten Meer geflohen. Sie reisen 3 Tage bis sie zu einem Tal kommen, in denen ein Fluss ins Meer fliest. Dort baut Lehi einen Altar und dankt Gott. Als er den Fluss und das Tal sieht, gibt er seinen rebellischen Söhnen Laman und Lemuel den Rat, sich ein Beispiel an der Natur zu nehmen ... um 600 v. Chr.


4


1. Nephi
3: 7

Ich will hingehen und das tun, was der Herr geboten hat; denn ich weiß, der Herr gibt den Menschenkindern keine Gebote, ohne ihnen einen Weg zu bereiten, damit sie das vollbringen können, was er ihnen gebietet.

Wärend des Aufenthalts der Familie Lehi im Tal Lemuel am Fluss Laman (an der Küste zum Roten Meer), wird Lehi im Traum vom HERRN beauftragt, seine Söhne zurück nach Jerusalem zu senden, um die Messingplatten von Laban zu holen. Laman und Lemuel weigern sich jedoch, angesichts der Schwere des Auftrags. Nephi allerdings ist bereit und willig ... um 600–592 v. Chr.  

5


1. Nephi
8: 10-12

Ich erblickte einen Baum, dessen Frucht begehrenswert war, um einen glücklich zu machen. Und es begab sich: Ich ging hin und aß von seiner Frucht, und ich fand, daß sie sehr süß war, mehr als alles, was ich je zuvor gekostet hatte. Ja, und ich sah, daß seine Frucht weiß war, an Weiße alles übertreffend, was ich je gesehen hatte. Und als ich von seiner Frucht aß, erfüllte sie meine Seele mit überaus großer Freude.

Die Familie Lehi befindet sich noch im Tal Lemuel am Fluss Laman (an der Küste zum Roten Meer). Die Messingplatten hat Nephi durch List von Laban erlangt, Zoram (Knecht Labans) hat sich den Auswanderungen angeschlossen und auch Ischmael ist mit seiner Familie mitgezogen. Als Ischmaels Familie aus Jerusaelm geholt wurde, kam es während der Reise zu einer großen Rebellion, etliche wollten zurück nach Jerusalem. Nephi versuchte die Rebellierenden umzustimmen, wurde aber mit Tötungsabsicht gefesselt. Durch ein Wunder wurden die Fesseln jedoch gelöst und die Stimmung wurde letzendlich wieder positiv. Nach all diesen Ereignissen erlebte Lehi seinen legendären Traum vom Baum des Lebens und dessen Frucht (Symbole für die Liebe Gottes) ... um 600–592 v. Chr.  

6


1. Nephi
9: 6

Doch der Herr weiß alles von Anfang an; darum bereitet er einen Weg, um alle seine Werke unter den Menschenkindern zu vollbringen; denn siehe, er hat alle Macht, seine sämtlichen Worte zu erfüllen. Und so ist es. Amen.

Nephis Worte, als er mit seinen Aufzeichnungen beginnt ... um 600–592 v. Chr.  

7


1. Nephi
10: 18,19

Denn er ist derselbe gestern, heute und immerdar; und der Weg ist für alle Menschen bereitet von der Grundlegung der Welt an, wenn es so ist, daß sie nur umkehren und zu ihm kommen.  Denn wer eifrig sucht, der wird finden; und die Geheimnisse Gottes werden ihnen durch die Macht des Heiligen Geistes entfaltet werden, in dieser Zeit ebenso wie in alter Zeit, und in alter Zeit ebenso wie in zukünftiger Zeit; denn die Bahn des Herrn ist eine ewige Runde.

Nephi hatte den Wunsch all die geistigen Offenbarungen zu sehen und zu vernehmen, die seinem Vater Lehi gegeben wurden. Nephi ist sich sicher, dass ihm die gleichen geistigen Offenbarungen durch die Macht des Heiligen Geistes gegeben wird, weil diese Gabe allen Suchenden zuteil wird, in jeder Zeitepoche ... um 600–592 v. Chr.  



8


1. Nephi
13: 37

Und gesegnet sind, die an jenem Tage danach trachten, mein Zion hervorzubringen, denn sie werden die Gabe und die Macht des Heiligen Geistes haben; und wenn sie bis ans Ende ausharren, werden sie am letzten Tag emporgehoben werden und werden im immerwährenden Reich des Lammes errettet werden; und die Frieden verkünden, ja, Botschaften großer Freude, wie schön auf den Bergen werden sie sein.

Nephi erlebt eine Vision, in der u.a. Jesus Christus zu ihm spricht. Dieser Vers bezieht sich auf die Zeit nach dem Hervorkommen des Buch Mormons und der Wiederherstellung des Evangeliums, also auf die letzten Tage bzw. auf unsere Zeit ... um 600–592 v. Chr.  

9


1. Nephi
17: 3

... Und wenn es so ist, daß die Menschenkinder die Gebote Gottes halten, nährt er sie und stärkt sie und bereitet Mittel, wodurch sie das vollbringen können, was er ihnen geboten hat ...

Die Reise der Familie Lehis durch die Wildnis bis hin zum Land Bountiful ist hart und dauert etwa 8 Jahre. Während dieser Reise werden die Frauen so sehr gestärkt, sodass sie Kinder stillen können, obwohl es in der Wildnis nur rohes Fleisch zu essen gibt. Diese wundersamen Umstände beschreibt Nephi mit diesen Worten ... 592–591 v. Chr.

10


1. Nephi
17: 13

Und ich will auch euer Licht in der Wildnis sein; und ich will den Weg vor euch bereiten, wenn es so ist, daß ihr meine Gebote haltet; darum: Insofern ihr meine Gebote haltet, werdet ihr zum verheißenen Land geführt werden; und ihr werdet wissen, daß ich es bin, von dem ihr geführt werdet.

Im Land Bountiful beginnt Nephi, beauftragt vom Gott, ein Schiff für die Überfahrt ins verheißene Land zu bauen. Der Herr motiviert ihn mit diesen Worten ... 592–591 v. Chr.

11

1. Nephi
17: 30

... denn der Herr, ihr Gott, ihr Erlöser, ging vor ihnen her und führte sie des Tags und gab ihnen Licht des Nachts und tat für sie alles, was ratsam ist, daß der Mensch es empfange ...

Im Land Bountiful beginnt Nephi, beauftragt vom HERRN, ein Schiff für die Überfahrt ins verheißene Land zu bauen. Er versucht seine Brüder zum Helfen zu bewegen, indem er das Beispiel der Israeliten bringt, die aus der ägyptischen Gefangenschaft ins verheißenen Land geführt wurden
... 592–591 v. Chr.

12

1. Nephi
17: 36, 39, 40

Siehe, der Herr hat die Erde erschaffen, auf daß sie bewohnt werde; und er hat seine Kinder erschaffen, auf daß sie sie besitzen. Er herrscht hoch in den Himmeln, denn das ist sein Thron, und diese Erde ist sein Fußschemel. Und er liebt diejenigen, die ihn zu ihrem Gott haben wollen.

Im Land Bountiful beginnt Nephi, beauftragt vom HERRN, ein Schiff für die Überfahrt ins verheißene Land zu bauen. Er versucht seine Brüder zum Helfen zu bewegen, indem er das Beispiel der Israeliten bringt, die aus der ägyptischen Gefangenschaft ins verheißenen Land geführt wurden. In diesem Zusammenhang erwähnt er auch die Größe des HERRN.
... 592–591 v. Chr.

13

1. Nephi
17: 50, 51

... Wenn Gott mir geboten hätte, was immer zu tun, könnte ich es tun. Wenn er mir geböte, ich solle zu diesem Wasser sprechen: Sei Erde, so würde es zu Erde werden; und wenn ich es spräche, so würde es geschehen. Und nun, wenn der Herr so große Macht hat und unter den Menschenkindern so viele Wundertaten vollbracht hat, warum sollte er mich dann nicht unterweisen können, ein Schiff zu bauen?

Im Land Bountiful beginnt Nephi, beauftragt vom HERRN, ein Schiff für die Überfahrt ins verheißene Land zu bauen. Er versucht seine Brüder zum Helfen zu bewegen, indem er ihnen die Fähigkeit des HERRN vermittelt, Wunder vollbringen zu können, ganz so, wie er an den Israeliten in der Vergangenheit Wunder vollbracht hat.
... 592–591 v. Chr.

14

1. Nephi
18: 16

Dennoch schaute ich zu meinem Gott auf, und ich pries ihn den ganzen Tag lang; und ich murrte nicht gegen den Herrn wegen meiner Bedrängnisse.

Während der Überfahrt mit dem Schiff ins verheißene Land, wird das Schiff etwa 4 Tage von einem schrecklichen Unwetter zurückgetrieben, weil Laman und Lemuel, sowie die Söhne Ischmaels und ihre Frauen sich an Zügellosigkeit und Auflehnung beteiligt hatten und Nephi gefesselt hatten. Erst kurz vor dem Untergang des Schiffs, wird Nephi wieder losgebunden, was den Stillstand des Sturmes zur Folge hat. Obwohl Nephi starke Schmerzen wegen geschwollener Handgelenke und Knöchel hatte, sprach er diese höchst zuverlässigen Worte ... 591-589 v. Chr.

15

1. Nephi
19: 7

Denn was einige Menschen für besonders wertvoll halten, für den Leib wie auch für die Seele, das achten andere als ein Nichts und treten es mit Füßen. Ja, sogar den Gott Israels selbst treten Menschen mit Füßen; ich sage, mit Füßen treten, aber ich möchte es mit anderen Worten sagen: Sie achten ihn für ein Nichts und hören nicht auf die Stimme seiner Ratschläge.

Nach der Ankunft im verheißenen Land, wird Nephi vom HERRN beauftragt, Platten aus Erz für den Bericht seines Volkes zu fertigen. Nephi fertigt die "großen Platten" (Schwerpunkt Geschichte) und die "kleinen Platten" (Schwerpunkt Geistiges). Sein Prinzip ist, dass NUR Worte auf Platten graviert werden, die er als heilig und wertvoll einstuft. In diesem Vers macht Nephi jedoch deutlich, dass er verstanden hat, dass es Menschen gibt, die von ihm als heilig bewertete Worte, als völlig nutzlos empfinden ... um 588–570 v. Chr.

16

1. Nephi
22: 8, 11 12

... der Herr, Gott wird darangehen, ... ein wunderbares Werk zu tun ... Darum wird der Herr, Gott, darangehen, seinen Arm vor den Augen aller Nationen zu entblößen, indem er seine Bündnisse und sein Evangelium denjenigen zukommen läßt, die vom Haus Israel sind. Darum wird er sie wieder aus der Gefangenschaft führen, und sie werden in die Länder ihres Erbteils gesammelt werden; und sie werden aus dem Dunkel gebracht werden und aus der Finsternis; und sie werden wissen, daß der Herr ihr Erretter ist und ihr Erlöser, der Mächtige Israels.

Lehi und seine Familie konnten die Platten aus Messing von Laban organisieren und auf die Reise mitnehmen. Der Nutzen dieser Platten war groß, u.a. waren die Worte Jesajas dort zu finden. Nephi hat seinen Brüdern daraus vorgelesen und seine Brüder wollten die Bedeutung wissen. Hier erklärt Nephi, wie die Worte Jesajas zu verstehen sind und dass sie sich auf die Wiederherstellung des Evangeliums in den letzten Tagen und auf die Sammlung Israels beziehen  ... um 588–570 v. Chr.

17

1. Nephi
22: 20, 22, 24, 25, 26, 28, 31

Und der Herr wird gewiß einen Weg für sein Volk bereiten ... Und die Rechtschaffenen brauchen sich nicht zu fürchten, denn sie sind es, die nicht zuschanden werden sollen. Und die Zeit kommt schnell, da die Rechtschaffenen heraufgeführt werden müssen wie Kälber aus dem Stall, und der Heilige Israels muß regieren mit Herrschaft und Kraft und Macht und großer Herrlichkeit. Und er sammelt seine Kinder von den vier Enden der Erde; und er zählt seine Schafe, und sie kennen ihn; und es wird eine Herde sein und ein Hirte; und er wird seine Schafe weiden, und in ihm werden sie Weidegrund finden ... Und weil sein Volk rechtschaffen ist, hat der Satan keine Macht ... Aber siehe, alle Nationen, Geschlechter, Sprachen und Völker werden im Heiligen Israels sicher wohnen, wenn es so ist, daß sie umkehren ... Darum, wenn ihr den Geboten gehorcht und bis ans Ende ausharrt, werdet ihr am letzten Tag errettet werden. Und so ist es. Amen.

Lehi und seine Familie konnten die Platten aus Messing von Laban organisieren und auf die Reise mitnehmen. Der Nutzen dieser Platten war groß. Hier geht Nephi auf die Worte des Moise ein und scheinbar auch auf die Worte Jesajas ... um 588–570 v. Chr. 

18

2. Nephi 1: 13-15, 21-23

O daß ihr erwachtet, erwachtet aus einem tiefen Schlaf, ja, nämlich aus dem Schlaf der Hölle, und die furchtbaren Ketten abschütteltet, womit ihr gebunden seid, sind es doch die Ketten, womit die Menschenkinder gebunden sind, so daß sie gefangen hinweggeführt werden, hinab in den ewigen Abgrund des Elends und Wehs. Erwacht! Und erhebt euch aus dem Staub, und hört die Worte eines zitternden Vaters, dessen Gebeine ihr bald in das kalte und stille Grab niederlegen müßt, von wo kein Reisender zurückkehren kann; wenige Tage noch, und ich gehe den Weg alles Irdischen.   Aber siehe, der Herr hat meine Seele von der Hölle erlöst; ich habe seine Herrlichkeit geschaut, und ich bin auf ewig ringsum umschlossen von den Armen seiner Liebe.


Und nun, damit meine Seele Freude an euch habe und damit mein Herz diese Welt mit Frohsinn über euch verläßt, damit ich nicht durch Kummer und Sorge in das Grab hinabgebracht werde, erhebt euch aus dem Staub, meine Söhne, und seid Männer, und seid mit festem Vorsatz eines Sinnes und eines Herzens, einig in allem, damit ihr nicht hinab in Gefangenschaft geratet, damit ihr nicht verflucht werdet mit einem schweren Fluch; und auch, damit ihr nicht den Unmut eines gerechten Gottes über euch bringt zur Vernichtung, ja, zur ewigen Vernichtung sowohl der Seele als auch des Leibes. Erwacht, meine Söhne; legt die Waffenrüstung der Rechtschaffenheit an. Schüttelt die Ketten ab, womit ihr gebunden seid, und kommt hervor aus dem Dunkel, und erhebt euch aus dem Staub.

Nach der Ankunft im verheißenen Land, will Lehi kurz vor seinem Tod seine rebellischen Söhne durch diese ergreifenden Worte aufrütteln  ... Lehi beschreibt ihnen auch seinen befreiten, entspannten und geborgenen Zustand kurz vor seinem Tod, der NUR durch die Erlösung durch Christus möglich ist ...
um 588–570 v. Chr. 

19

2. Nephi 2: 5-10

Und die Menschen sind genügend unterwiesen, um Gut von Böse zu unterscheiden. Und das Gesetz ist den Menschen gegeben. Und durch das Gesetz ist kein Fleisch gerechtfertigt, oder durch das Gesetz sind die Menschen abgeschnitten. Ja, durch das zeitliche Gesetz sind sie abgeschnitten worden; und auch durch das geistige Gesetz gehen sie zugrunde in bezug auf das, was gut ist, und werden elend immerdar. Darum kommt die Erlösung im heiligen Messias und durch ihn; denn er ist voller Gnade und Wahrheit. Siehe, er bringt sich selbst als Opfer für Sünde dar, um den Zwecken des Gesetzes Genüge zu leisten für alle, die ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist haben; und für niemanden sonst kann den Zwecken des Gesetzes Genüge geleistet werden. Wie wichtig ist es daher, daß all dies den Bewohnern der Erde verkündet wird, damit sie erkennen mögen, daß kein Fleisch in der Gegenwart Gottes wohnen kann außer durch die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias, der sein Leben niederlegt gemäß dem Fleische und es wieder nimmt durch die Macht des Geistes, auf daß er die Auferstehung der Toten zustande bringe; denn er wird der erste sein, der aufersteht. Darum ist er die Erstlingsgabe für Gott, so daß er für alle Menschenkinder Fürsprache einlegen wird; und wer an ihn glaubt, der wird errettet werden. Und wegen der Fürsprache für alle, kommen alle Menschen zu Gott; darum stehen sie in seiner Gegenwart, um von ihm gerichtet zu werden gemäß der Wahrheit und Heiligkeit, die in ihm ist ...

Hier spricht Lehi zu Jakob, seinem Erstgeborenen in der Wildnis ...  um 588–570 v. Chr. 

20

2. Nephi 2: 10-13

... Darum also die Zwecke des Gesetzes, das der Heilige gegeben hat, um die festgesetzte Strafe zu verhängen, und die festgesetzte Strafe steht im Gegensatz zu dem Glücklichsein, das festgesetzt ist, um so die Zwecke des Sühnopfers zu erfüllen—  denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen Gegensatz gibt. Wenn nicht, ... könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. Darum muß es notwendigerweise so sein, daß alles aus Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt ist; denn wäre etwas von nur einerlei Beschaffenheit, müßte es notwendigerweise wie tot verbleiben und hätte nicht Leben noch Tod, noch Verweslichkeit, noch Unverweslichkeit, Glücklichsein noch Elend, weder Empfindung noch Empfindungslosigkeit.   Dann aber wäre es notwendigerweise als etwas Nichtiges erschaffen worden; darum hätte es keine Absicht in dem Zweck seiner Erschaffung gegeben. Darum müßte dies notwendigerweise die Weisheit Gottes und seine ewigen Absichten zunichte machen und ebenso die Macht und die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit Gottes. Und wenn ihr sagt, es gebe kein Gesetz, so sagt ihr auch, daß es keine Sünde gibt. Wenn ihr sagt, es gebe keine Sünde, so sagt ihr auch, daß es keine Rechtschaffenheit gibt. Und wenn es keine Rechtschaffenheit gäbe, so gäbe es kein Glücklichsein. Und wenn es weder Rechtschaffenheit noch Glücklichsein gäbe, so gäbe es weder Strafe noch Elend. Und wenn es all dies nicht gibt, so gibt es keinen Gott. Und wenn es keinen Gott gibt, so gibt es uns nicht, auch die Erde nicht; denn es hätte keine Erschaffung geben können, weder dessen, was handelt, noch dessen, worauf eingewirkt wird; darum hätte alles vergehen müssen.

Hier spricht Lehi zu Jakob, seinem Erstgeborenen in der Wildnis, bzw. scheinbar auch zu seinen anderen Söhnen ...  um 588–570 v. Chr. 

21

2. Nephi 2: 14-16

... es gibt einen Gott, und er hat alles erschaffen, sowohl die Himmel als auch die Erde und all das, was darinnen ist, sowohl das, was handelt, als auch das, worauf eingewirkt wird. Und damit er nun seine ewigen Absichten, was den Zweck des Menschen betrifft, zuwege bringen konnte, nachdem er unsere ersten Eltern erschaffen hatte und die Tiere des Feldes und die Vögel in der Luft und kurzum alles, was erschaffen ist, mußte es notwendigerweise so sein, daß es Gegensätze gab; selbst die verbotene Frucht im Gegensatz zum Baum des Lebens, die eine war süß und die andere bitter. Darum hat der Herr, Gott, dem Menschen gewährt, für sich selbst zu handeln. Der Mensch könnte aber nicht für sich selbst handeln, wenn es nicht so wäre, daß er von dem einen oder dem anderen angezogen würde.

Hier spricht Lehi zu seinen Söhnen ...  um 588–570 v. Chr. 

22

2. Nephi 2: 24-27

Aber siehe, alles geschah gemäß der Weisheit dessen, der alles weiß. Adam fiel, damit Menschen sein können, und Menschen sind, damit sie Freude haben können. Und der Messias kommt, wenn die Zeit erfüllt ist, damit er die Menschenkinder vom Fall erlöse. Und weil sie vom Fall erlöst sind, so sind sie für immer frei geworden und können Gut von Böse unterscheiden; sie können für sich selbst handeln und müssen nicht auf sich einwirken lassen, außer durch die Strafe des Gesetzes am großen und letzten Tag, gemäß den Geboten, die Gott gegeben hat. Darum sind die Menschen gemäß dem Fleische frei; und alles ist ihnen gegeben, was für den Menschen notwendig ist. Und sie sind frei, um Freiheit und ewiges Leben zu wählen durch den großen Mittler für alle Menschen oder um Gefangenschaft und Tod zu wählen gemäß der Gefangenschaft und Macht des Teufels; denn er trachtet danach, daß alle Menschen so elend seien wie er selbst.

Hier spricht Lehi zu seinen Söhnen ...  um 588–570 v. Chr.

23

2. Nephi 2: 28, 29

Und nun, ... möchte ich, daß ihr auf den großen Mittler blickt und auf seine großen Gebote hört und seinen Worten treu seid und ewiges Leben wählt gemäß dem Willen seines Heiligen Geistes und nicht den ewigen Tod wählt gemäß dem Wollen des Fleisches und des Bösen, das darin ist, wodurch der Geist des Teufels Macht erlangt, gefangenzunehmen, um euch in die Hölle hinabzuführen, damit er in seinem eigenen Reich über euch regiere.

Hier spricht Lehi zu seinen Söhnen ...  um 588–570 v. Chr.

24


2. Nephi 4: 16, 20-25

Siehe, meine Seele erfreut sich an dem, was des Herrn ist ... Mein Gott ist mein Beistand gewesen; er hat mich durch meine Bedrängnisse in der Wildnis geführt; und er hat mich auf den Wassern der großen Tiefe bewahrt. Er hat mich mit seiner Liebe erfüllt, selbst bis es mir mein Fleisch verzehrt. Er hat meine Feinde zuschanden gemacht und bewirkt, daß sie vor mir beben. Siehe, er hat mein Rufen gehört am Tage, und er hat mir Erkenntnis gegeben durch Visionen in den Stunden der Nacht. Und bei Tage habe ich mich vor ihm zu machtvollem Gebet erkühnt; ja, meine Stimme habe ich emporsteigen lassen in die Höhe, und Engel sind herabgekommen und haben mir gedient. Und auf den Schwingen seines Geistes ist mein Leib auf überaus hohe Berge hinweggeführt worden. Und meine Augen haben Großes geschaut, ja, allzu groß für den Menschen ...

Nach dem Tod seine Vaters Lehi, lobt Nephi den HERRN
... um 588–570 v. Chr.

25

2. Nephi 4: 28-35

Erwache, meine Seele! Welke nicht länger in Sünde dahin. Freue dich, o mein Herz, und gib dem Feind meiner Seele nicht länger Raum. Erzürne dich nicht abermals meiner Feinde wegen. Laß nicht meine Kraft ermatten meiner Bedrängnisse wegen. Freue dich, o mein Herz, und rufe zum Herrn und sprich: O Herr, ich werde dich preisen immerdar; ja, meine Seele wird sich freuen an dir, mein Gott und der Fels meiner Errettung. O Herr, wirst du meine Seele erlösen? Wirst du mich aus den Händen meiner Feinde befreien? Wirst du mich zittern machen beim Anblick von Sünde? Mögen die Pforten der Hölle auf immer vor mir verschlossen bleiben, weil ja mein Herz reuig ist und mein Geist zerknirscht ist! O Herr, verschließe nicht die Pforten deiner Rechtschaffenheit vor mir, auf daß ich auf dem Pfad der Niederung wandeln kann, auf daß ich mich streng an den ebenen Weg halte! O Herr, umschließe mich doch ringsum mit dem Gewand deiner Rechtschaffenheit! O Herr, bereite mir doch einen Weg, daß ich meinen Feinden entrinne! Mache doch meinen Pfad vor mir gerade! Lege mir doch keinen Stolperstein in den Weg, sondern mache meinen Weg frei vor mir, und versperre nicht meinen Weg, sondern die Wege meines Feindes. O Herr, ich habe auf dich vertraut, und ich werde auf dich vertrauen immerdar. Ich werde mein Vertrauen nicht in den Arm des Fleisches setzen; denn ich weiß, daß der verflucht ist, der sein Vertrauen in den Arm des Fleisches setzt. Ja, verflucht ist, wer sein Vertrauen in Menschen setzt oder Fleisch zu seinem Arm macht. Ja, ich weiß, daß Gott dem gern gibt, der bittet. Ja, mein Gott wird mir geben, wenn ich nichts Unrechtes bitte; darum werde ich meine Stimme zu dir erheben; ja, ich werde zu dir rufen, mein Gott, dem Fels meiner Rechtschaffenheit. Siehe, meine Stimme wird immerdar emporsteigen zu dir, mein Fels und mein immerwährender Gott. Amen.

Nach dem Tod seines Vaters Lehi, betet Nephi zum HERRN und vertraut IHM ... um 588–570 v. Chr.

26

2. Nephi 5: 10, 11, 27

Und wir waren darauf bedacht, die Richtersprüche und die Satzungen und die Gebote des Herrn in allem zu befolgen ... Und der Herr war mit uns; und es erging uns über die Maßen wohl ... Und es begab sich: Wir lebten nach der Weise der Glückseligkeit.

Nephis Worte kurz nach der Vokstrennung in Lamaniten und Nephiten ... um 588–559 v. Chr.

27

2. Nephi 6: 13, 14

... und das Volk des Herrn wird nicht beschämt werden, denn das Volk des Herrn sind diejenigen, die auf ihn warten ... darum wird er sich ihnen mit Macht und großer Herrlichkeit kundtun, so daß ihre Feinde vernichtet werden, wenn der Tag kommt, da sie an ihn glauben werden; und keinen wird er vernichten, der an ihn glaubt.

Jakobs Worte zum Volk ... In dieser Rede geht es u.a. um die Wiederhertstellung der Juden in den Letzten Tagen ...
... um 559–545 v. Chr.

28

2. Nephi 9:20

O wie groß die Heiligkeit unseres Gottes! Denn er weiß alles, und es gibt nichts, was er nicht weiß.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung und das anschließende Gericht.

um 559–545 v. Chr.






Jakob 4:8

Siehe, groß und wunderbar sind die Werke des Herrn. Wie unergründlich sind die Tiefen seiner Geheimnisse; und es ist unmöglich, daß der Mensch alle seine Wege herausfinden kann. Und kein Mensch kennt seine Wege, außer es werde ihm offenbart; darum, Brüder, verachtet nicht die Offenbarungen Gottes.

Die Worte, die Jakob, der Bruder Nephis, nach dem Tod Nephis zum Volk Nephi sprach ... um 544–421 v. Chr.


Alma 34: 37-41

Und nun, meine geliebten Brüder, wünsche ich, ... ihr würdet eure Errettung mit Furcht vor Gott erarbeiten, und ihr würdet das Kommen Christi nicht mehr leugnen; daß ihr nicht mehr gegen den Heiligen Geist streitet, sondern daß ihr ihn empfangt und den Namen Christi auf euch nehmt; daß ihr euch bis in den Staub hinab demütigt und Gott im Geist und in der Wahrheit anbetet, wo auch immer ihr sein mögt, und daß ihr ... für all die große Barmherzigkeit und die vielen Segnungen, die er euch zuteil werden läßt, in Danksagung lebt. Ja, und ich ermahne euch auch, meine Brüder, ständig wachsam zum Beten zu sein, damit ihr durch die Versuchungen des Teufels nicht verführt werdet, damit er euch nicht überwältigt, damit ihr am letzten Tag nicht seine Untertanen werdet; denn siehe, er belohnt euch mit nichts Gutem. Und nun, meine geliebten Brüder, möchte ich euch ermahnen, Geduld zu haben, und daß ihr allerart Bedrängnisse ertragt, ... daß ihr Geduld habt und diese Bedrängnisse ertragt mit der festen Hoffnung, daß ihr eines Tages von all euren Bedrängnissen ausruhen werdet.

Alma (der Jüngere), sowie  Ammon, Aaron, Omner, Amulek,  Zeezrom und zwei Söhne Almas befinden sich auf Missionsreise bei den abgefallenen Zoramiten im Land Antionum östlich von Zarahemla, die auf Gebetsständen vorgefertigte selbstverherrlichende Gebete sprechen und sich im Götzendienst verlieren. In dieser Stadt hören ihnen die Armen zu, die aufgrund ihrer Armut Synygogenverbot haben und armutsbedingt demütig sind. Alma eröffnet diesen Menschen eine völlig neue geistig-religiöse Welt, indem er ihnen die Idee vermittelt, außerhalb der Synygogen zu beten. Nach der Rede Almas spricht Amulek zu den armen Zoramiten. Dies sind Amuleks abschließende ermahnende Worte an das Volk  ... um 74 v. Chr.
                                                                  
                                             






Alma 37:37

Berate dich mit dem Herrn in allem, was du tust, und er wird dich zum Guten lenken; ja, wenn du dich zur Nacht niederlegst, so lege dich nieder im Herrn, damit er in deinem Schlaf über dich wache; und wenn du dich morgens erhebst, so laß dein Herz von Dank erfüllt sein gegen Gott; und wenn du das alles tust, wirst du am letzten Tag emporgehoben werden.

Hier spricht Alma (der Jüngere) zu seinem Sohn Helaman ... um 74 v. Chr.






Lehre und Bündnisse 50:23,24

Und was nicht erbaut, das ist nicht von Gott, sondern ist Finsternis. Was von Gott ist, das ist Licht; und wer Licht empfängt und in Gott verbleibt, empfängt mehr Licht; und jenes Licht wird heller und heller bis zum vollkommenen Tag.

Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, im Mai 1831 zu Kirtland, Ohio